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Nedap Desorientierungssystem: Ein fortschrittliches Überwachungssystem
´Mehr Zeit für Pflege`
Pflegedienstleister müssen sich mit gegensätzlichen Anforderungen auseinandersetzen. Auf der einen Seite besteht Bedarf für Offenheit, Flexibilität und Sorgfältigkeit in allen Aufgabenbereichen. Auf der anderen Seite besteht Bedarf für Privatsphäre, Sicherheitsmassnahmen und der Vermeidung von Unfällen. Betreute Personen müssen sich so frei wie möglich bewegen können, solange sie dabei nicht zu Schaden kommen.
Das Desorientierungssystem
Es passiert sehr häufig - Ein Mitarbeiter eines Pflegedienstleisters sieht dass ein verwirrter Patient seine Wohnung verlässt in der er betreut wird. Dies passiert natürlich auch wenn gerade kein Mitarbeiter vor Ort ist und kann dazu führen dass sich der verwirrte Patient in Gefahrensituationen begibt, die schlimmstenfalls zu seinem Tod führen können. Dies führt natürlich zu sehr nervenaufreibenden Zeiten für die Mitarbeiter des Pflegedienstes, für die Angehörigen des Patienten und den Patienten selbst. Die Lösung dieses Problems von Nedap healthcare ist ein Desorientierungssystem, das den gefährdeten Patienten vor solchen Situationen schützt. Dieser Schutz ist für den Patienten unsichtbar und ist mit keinen Komforteinbussen verbunden. Die Würde des Patienten wird respektiert da er kaum mitbekommt, dass Maßnahmen ergriffen werden.
Schnelle Reaktion spart Zeit
Sobald ein Patient, der mit dem Desorientierungssystem ausgestattet ist einen bestimmten Bereich verlässt wird diskret eine vorher definierte Meldung auf das Handy des verantwortlichen Mitarbeiters gesendet. Dies ermöglicht eine schnelle und angemessene Reaktion sodass verhindert wird dass ein Patient seine sichere Umgebung unbemerkt verlässt. Der Alarm kann auf verschiedene Weise ausgelöst werden und kann abgestuft werden, damit die Reaktion auf den Alarm angemessen erfolgen kann. Ein Mitarbeiter wird folglich nur zum Patienten geschickt wenn es notwendig ist. Dies hat zur Folge dass der Mitarbeiter mehr Zeit hat sich um seine eigentlichen Kernaufgaben zu kümmern.
Die Patienten, die mit Hilfe des Desorientierungssystems überwacht werden tragen einen kleinen RFID-Chip bei sich, der ohne interne Stromversorgung funktioniert. Sobald der Patient einen vorher festgelegten sicheren Bereich verlässt wird eine vorher festgelegte Aktion ausgeführt. Z.B. kann ein Fahrstuhl deaktiviert werden, bestimmte Türen können blockiert werden oder ein stiller Alarm kann ausgelöst werden, der über einen Pager oder das Handy einen betreuenden Mitarbeiter informiert. Die Meldung die dieser erhält enthält die Identität und den Aufenthaltsort des betroffenen Patienten. Es kann auch festgelegt werden an wen die Mitteilung gesendet wird.
Die Hardware des RFID-Systems
Die Antennen des Mobilitätskontrollsystems können unsichtbar installiert werden. Es ist wetterfest und kann sowohl in Gebäuden als auch in Außenbereichen installiert werden. Schnittstellen zu Pagersystemen und in Handy Netze stehen verfügbar. Dadurch dass der RFID-Chip, den der betreute Patient bei sich trägt ohne interne Stromversorgung auskommt ist er sehr zuverlässig, wartungsfrei und extrem langlebig. Das System ist modular aufgebaut und mit einem Webserver ausgestattet, der mit TCP/IP Netzwerken verbunden werden kann.
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